Samstag, 13. Juni 2009

Alchemie, wie wir Blei in Gold verwandeln können

Wir sind alle Alchemisten, immer wieder. Die Frage ist, wie bewusst wir damit umgehen und dies lenken. Eigenes Blei in Gold zu verwandeln, damit meine ich unsere Schattenanteile ins Licht bringen. Niederes in Höheres zu transformieren, z.B. Ärger und Wut verwandeln in Freundlichkeit, Verständnis und Vergebung.

Auf was fokussieren wir uns im Alltag? Auf das Licht oder den Schatten?

Viele Menschen sind mehr vom Negativen als vom Positiven geprägt, dies auch durch die Medien das kollektive Bewusstsein. Wir sind Meister im erkennen, was alles nicht stimmt, wo die Fehler liegen. Wir sind mitverantwortlich, sonst würden die Medien anders Bericht erstatten.

Wie werden wir bessere Alchemisten in unserem Leben?

Das hat mit Bewusstsein, der Unterscheidungsfähigkeit und der Arbeit an sich selbst zu tun. Im alchemistischen Prozess geht es um Trennen, Reinigen und wieder zusammenfügen. Dies bedingt Differenzierungsvermögen. Was kommt aus welcher Ebene? Was ist meins, was nicht?

Wir müssen aufhören auf andere zu projizieren. Alles, was mich an anderen aufregt, was mir nicht gefällt, hat in der Essenz mit mir selbst zu tun. Es ist ein Spiegel im Aussen. Hier kommt das Gesetz "Wie Innen so Aussen, wie Aussen so Innen" zum tragen.

Meditation, Kontemplation, Selbsterkenntnis, Traumarbeit, bewusstes Denken und bewusstes Sehen unterstützen uns auf unserem Bewusstseinsweg. Diese Methoden fördern einen wachen Geist und schulen den Beobachter in uns. Unsere innere Führung und der Beobachter wissen genau, um was es geht.

Also hin zum Alchemist, der Selbstverantwortung übernimmt und sein Leben so gestaltet, wie er es führen möchte.

Herzlich grüsst, Patrick Looser

Labels: ,

Dienstag, 3. März 2009

Sei, wer Du bist!

Wer bin ich? Wer bin ich wirklich?

Was macht mich aus? Was nicht?

Fragen, die uns immer wieder beschäftigen oder wenigstens sollten…Wenn wir dieser Frage ernsthaft nachgehen und forschen, werden wir entdecken, das es nicht so ist, wie wir vermuteten. All das, was kommt und geht, was sich verändert, sind wir nicht. Es scheint nur so, aber es ist es nicht. Wir identifizieren uns mit unserem Ego und glauben, ja das bin ich. Dies ist ein Aspekt, aber nicht unser Wesen. Ja, wer bin ich? Dies kann ich aus unterschiedlicher Warte fragen und bekomme andere Antworten. Hilfreich für ein erfülltes Leben ist, wenn wir uns dabei an das höhere Selbst halten.

Was kommt vom Ego, was vom höheren Selbst, was aus der Seelenebene?

Hier ist die Unterscheidungsfähigkeit gefragt. Die Fähigkeit zu beobachten, sich gewahr zu sein, aus welcher Ebene, die Gedanken, Gefühle, Emotionen kommen. Dies zu schulen ist wichtig auf dem Weg der Bewusstwerdung. Sonst erliegen wir immer wieder Illusionen. Was ja so oder so passiert. Es macht aber einen Unterschied, ob ich es wahrnehme und beobachten kann oder ob ich unbewusst bin. Dies ist Bewusst Sein. Ich bin mir Bewusst über mein Sein. Damit habe ich Optionen und kann bewusst entscheiden.

Labels:

Samstag, 28. Februar 2009

Einfach Sein – Was ist das?

Heute ist wieder so ein Tag, wo ich erfüllt bin von diesem Zustand des Seins. Was ist dieser Zustand? Ich versuche es in Worte zu fassen. Es ist ein Zustand von erfüllt sein. Glückseligkeit und Zufriedenheit. Handeln ohne Absicht, es geschieht einfach und mit Leichtigkeit. Tun aus dem Nichts-Tun wie es im Tao beschrieben wird. Gedanken sind da, aber sie stören nicht. Sie sind ein Teil, wie alles andere auch. Der Körper fühlt sich entspannt und ruhig an. Mein Herzensraum ist weit offen, es sprüht aus mir. Es ist ein Gefühl des Eins-Sein mit allem was ist. Alles ist gut, so wie es ist. Und zugleich gibt den Alltag, die Ziele und eine lange To Do Liste.

Erfüllt von Dankbarkeit. Ja, einfach Sein. So einfach und auch schwer.

Labels:

Heute ist ein Glückstag

Aus dem Nichts war dieser Satz da. Ich dachte, das ist ja interessant. Wie kommt man zu einem Glückstag? Einfach so? Ja wunderbar, dann nehme ich diesen doch gerne und lebe damit. Es versteht sich von selbst, dass ich mir dessen während des Tages dieser Worte nicht mehr bewusst war und trotzdem habe ich mich am nächsten Tag gefreut, als ich den Satz wieder gelesen habe. Ich war sofort der Meinung, dass lassen wir uns nicht entgehen und auch der heutige Tag ist ein Glückstag. Einfach mehr von diesen Gedanken, die fühlen sich gut an. Vielleicht wird ja daraus noch eine Lebenshaltung. Dieser Gedanke gefällt mir. Ich werde den Samen bzw. das kleine Pflanze giessen und beobachten, was sich daraus entwickelt.

Labels: